Ripple bestätigte seinen SWIFT Certified Partner-Status und verknüpfte seine Treasury-Plattform mit der globalen Bankinfrastruktur. Das Update belebte die Diskussion über die potenzielle Rolle von XRP bei grenzüberschreitenden Abwicklungen neu. Führungskräfte bekräftigten auch Prognosen, dass das XRP Ledger 14% des jährlichen Volumens von SWIFT verarbeiten könnte.
Ripple hat seine Unternehmensstrategie vorangetrieben, nachdem es den SWIFT Certified Partner-Status für Ripple Treasury erhalten hatte. Das Unternehmen integrierte seine Plattform mit SWIFT's Alliance Lite2 für direkte Bankverbindungen. Es ermöglichte auch den Zugriff auf SWIFTRef-Daten für IBAN- und ABA-Verifizierung innerhalb des Systems.

Ripple hat Ripple Treasury nach der Übernahme von GTreasury für 1 Milliarde US-Dollar aufgebaut. Die Plattform ermöglicht es Institutionen, Fiat, RLUSD und XRP über eine Schnittstelle zu verwalten. Das System vereint Treasury-Workflows mit Blockchain-basierten Abwicklungstools.
Unternehmensvertreter erklärten, dass die Integration die Blockchain-Abwicklung direkt mit dem Netzwerk von SWIFT verbindet. Sie erklärten, dass der Schritt die Blockchain-Interoperabilität zwischen digitalen Assets und bestehenden Bankschienen stärkt. Ripple bestätigte, dass Unternehmen nun über ein Gateway hinweg in traditionellen und digitalen Systemen operieren können.
Die Entwicklung steht im Einklang mit Ripples Strategie zur Unterstützung institutioneller Liquiditätsoperationen. Die Plattform konzentriert sich auf Zahlungen, Liquidität und Treasury-Ausführung über Grenzen hinweg. Ripple positioniert XRP weiterhin als Brücken-Asset innerhalb dieses Rahmens.
Marktteilnehmer erinnerten sich an ein Interview aus 2018 mit CEO Brad Garlinghouse. In diesem Interview erklärte er, dass Ripple darauf abzielte, mit der Dominanz von SWIFT zu konkurrieren. Er sagte, ein Kunde habe die Überweisungsgebühren mithilfe der Technologie von Ripple von 20 US-Dollar auf 2 US-Dollar gesenkt.
Garlinghouse argumentierte, dass niedrigere Kosten das Transaktionsvolumen für dieses Unternehmen erhöhten. Er erklärte, dass Effizienzgewinne eine höhere Nutzung über Zahlungskorridore hinweg antrieben. Seine Bemerkungen stellten Ripple als direkten Konkurrenten zu Legacy-Systemen dar.
Beim XRPL Apex Event 2025 präsentierte Garlinghouse aktualisierte Prognosen. Er sagte, das XRP Ledger könnte innerhalb von fünf Jahren 14% des jährlichen Transaktionsvolumens von SWIFT verarbeiten. Er stellte klar, dass der Fokus auf Liquiditätsbewegungen liegt und nicht auf Messaging-Diensten.
SWIFT verarbeitet derzeit jährlich etwa 150 Billionen US-Dollar über globale Institutionen hinweg. Ein Anteil von 14% würde bedeuten, dass jährlich fast 21 Billionen US-Dollar über XRP bewegt werden. Basierend auf Wiederverwendungsschätzungen von 30 Mal jährlich würde das System etwa 700 Milliarden US-Dollar an XRP-Liquidität benötigen.
Preismodelle, die an die Nutzung gebunden sind, deuten darauf hin, dass XRP in diesem Nutzungsszenario 12 US-Dollar erreichen könnte. Die Schätzungen steigen in Richtung 18–24 US-Dollar, wenn Analysten die institutionelle Nachfrage einbeziehen. Ripple hat keine formelle Preisorientierung bezüglich der XRP-Bewertung herausgegeben.
Führungskräfte von Ripple haben betont, dass das Unternehmen neben SWIFT operieren kann. Sie haben auch erklärt, dass Ripple weiterhin alternative Infrastruktur für grenzüberschreitende Finanzdienstleistungen aufbaut. Die SWIFT Certified Partner-Bezeichnung platziert Ripple Treasury nun innerhalb bestehender globaler Zahlungskanäle.
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