Bitcoin bekommt erneut Schläge. Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, mit Grönland als Einsatz, beginnen immer schwerer auf dem Kurs zu lasten. Der Markt scheint sich nun bereits für heute Nachmittag zu wappnen, wenn die amerikanische Aktienbörse zum ersten Mal seit der Eskalation öffnet.
Gestern fiel der Bitcoin-Kurs bereits von 95.500 Dollar auf 92.000, aber jetzt ist er auch schon unter die 91.000 Dollar getaucht. Das bedeutet, dass er nun bereits um 4,7 Prozent gefallen ist.
Der Bitcoin-Preis der letzten 24 Stunden. – Quelle: CoinGecko
Gestern stürzte der Kurs ein, kurz nachdem die amerikanischen Aktienfutures ihre Türen öffneten. Gegen Mitternacht sackte Bitcoin wie Pudding zusammen, genau wie fast alle anderen Vermögenswerte. Nur Gold und Silber wissen von all der Unruhe zu profitieren. Gold hat nun den zweiten Tag in Folge ein neues Rekordhoch erreicht.
Bitcoin konnte sich auf 93.000 Dollar erholen und hat den ganzen Tag um dieses Preisniveau herumgehangen. Erst nach Mitternacht bekamen die Verkäufer erneut die Oberhand.
Zunächst blutete der Kurs langsam, aber ab etwa 06:00 Uhr wurde das Tempo deutlich angezogen. Dieses Mal sind es also vor allem die Asiaten, die den Kurs nach unten drücken.
Bitcoin kommt nun immer näher an die 90.000 Dollar, die du nicht verlieren willst. Wenn das doch passiert, könnte es schnell zurück in Richtung 85.000 Dollar gehen. Bei einer Erholung ist die fallende Trendlinie wichtig im Auge zu behalten.
Unterdessen gibt es auch noch ein Update bezüglich des Kampfes um Grönland. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte nach eigenen Angaben ein „sehr gutes Telefongespräch“ mit Mark Rutte, dem Generalsekretär der NATO. Außerdem hat er einem Treffen mit „verschiedenen Parteien“ in der Schweiz zugestimmt.
Zum Zeitpunkt des Schreibens steht der Bitcoin-Kurs auf der Kryptobörse Coinbase bei 90.962 Dollar. Auf der Kryptobörse Bitpanda liegt der BTC-Preis in Euro damit bei 77.977. Im Vergleich zu vor 24 Stunden steht BTC 1,72 Prozent im Minus.
Nachdem Bitcoin weiter abgesackt ist, hat auch der Rest des Kryptomarktes es schwer. Nur eine Handvoll Coins kann einen Verlust vermeiden.
Cardano ist dabei eine auffällige Ausnahme. Der beliebte Altcoin steht 1,31 Prozent im Plus. An einem Tag wie diesem darf das durchaus eine ordentliche Leistung genannt werden.
Die bekannten Namen färben sich weiter fast alle rot. Ethereum verliert 2,59 Prozent, Ripple sackt 0,36 Prozent ab, Solana verliert 1,30 Prozent und Chainlink steht 0,94 Prozent niedriger.
Der Schaden bleibt heute etwas begrenzter als gestern. Große Ausrutscher sind selten. Dash, eine kleinere privacyorientierte Coin, ist mit einem Verlust von 13,06 Prozent der größte Verlierer. Dahinter bleiben zweistellige Verluste aus.
Het bericht Bitcoin-Kurs fällt weiter, Markt fürchtet Wall-Street-Eröffnung verscheen eerst op Crypto Insiders.


