River (RIVER) ist heute am frühen Morgen auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Damit setzt River eine Rallye fort, die den Wert des Altcoins im letzten Monat um fast 750 Prozent erhöht hat.
Allerdings gibt der Derivatemarkt aktuell ein wichtiges Warnsignal, was einige Sorgen auslöst. Außerdem erwarten manche Analysten nun einen möglichen Kursrückgang.
Zum Hintergrund: River ist ein Protokoll für dezentrale Finanzen (DeFi) und entwickelt ein Chain-Abstraction-System für Stablecoins. Dieses System ermöglicht es, Sicherheiten auf einer Blockchain einzuzahlen und Liquidität auf einer anderen zu erhalten – ganz ohne Bridges oder Wrapped Assets.
Das Hauptprodukt des Protokolls ist satUSD, ein überbesicherter Stablecoin, der über ein Omni-CDP-System gemintet wird. Der eigene Token von River, RIVER, dient zur Governance durch Staking, für höhere Renditen, geringere Gebühren und als Belohnung.
Der Altcoin erlebt seit Anfang 2026 eine starke Rallye. Das Tempo hat sich diese Woche noch erhöht, obwohl der Gesamtmarkt wegen Trumps Zöllen schwach war. Dennoch hat sich die Stimmung in den letzten 24 Stunden nach Berichten über Rücknahmen einiger Zölle verbessert und so auch den Kryptomarkt insgesamt gestärkt.
Laut CoinGecko erreichte RIVER heute ein neues Allzeithoch von 48,56 USD. In den letzten 24 Stunden stieg der Token um 24,2 Prozent und lag damit deutlich über den durchschnittlichen Marktgewinnen von etwa ein Prozent. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Kurs bei 45,8 USD.
Parallel zum Kursanstieg entwickelt sich auch das Netzwerk weiter. Am Mittwoch meldete River eine strategische Investition von 8 Mio. USD von Justin Sun.
Trotzdem sorgt die Rallye auch für Bedenken. In einem aktuellen Beitrag weist CoinGlass darauf hin, dass das Handelsvolumen bei River-Futures das Volumen auf dem Spotmarkt um mehr als das 80-Fache übersteigt. Das deutet auf ein extremes Ungleichgewicht im Markt hin.
CoinGlass betonte außerdem: So ein Anstieg sei nicht organisch, sondern gesteuert.
In einem anderen Beitrag erklärte die Datenplattform, wie Finanzierungsraten genutzt werden können, um Kursbewegungen zu lenken. CoinGlass sagt, Finanzierungsraten zeigen das Ungleichgewicht zwischen Long- und Short-Tradern – nicht die zukünftige Kursrichtung.
Durch das Drücken des Kurses und stark negative Finanzierungsraten kann der Markt mit Short-Positionen überfüllt werden, was die Erwartung einer Erholung bestärkt.
Laut CoinGlass entsteht so eine Falle. Ein kontrollierter Kurssprung kann Liquidationen und das Schließen von Short-Positionen auslösen. Das führt zu starken Rallyes, solange die Finanzierung negativ bleibt. Sobald die Short-Positionen aufgegeben werden, normalisieren sich die Finanzierungsraten. Das Muster wird dann oft wiederholt.
Das Unternehmen betont, dass Finanzierungsraten zeigen, wo Trader sich ballen und das Liquidationsrisiko am höchsten ist. In solchen künstlich geschaffenen Märkten könnte es am sichersten sein, nicht zu traden.
Außerdem erwarten einige Analysten inzwischen, dass RIVER früher oder später nachgeben könnte. Ein Marktbeobachter prognostizierte, dass dem Token ein ähnlicher Abwärtstrend wie Aurelia (BEAT) droht.
Mit der starken Rallye, aber vorsichtigen Stimmung bleibt offen, ob RIVER seine Kursgewinne halten kann oder ob in den nächsten Tagen eine Abwärtsbewegung startet.
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