DXC Technology hat am 21. Januar eine strategische Partnerschaft mit Ripple verkündet, die Digital-Asset-Custody und Zahlungsfähigkeiten direkt in die Hogan Core Banking-Plattform integriert. Die Dimension dieser Zusammenarbeit ist gewaltig. Hogan unterstützt über 300 Millionen Einlagenkonten und verwaltet weltweit mehr als 5 Billionen Dollar an Einlagen.
Durch die Integration können Finanzinstitute und Fintechs nahtlos auf Digital-Asset-Technologie zugreifen, ohne ihre bestehenden Core-Banking-Systeme zu ersetzen. Die Lösung ermöglicht programmierbare Zahlungen, Tokenisierung, Verwahrung und Transfer digitaler Assets – einschließlich Ripples RLUSD-Stablecoin.
“Banken stehen unter zunehmendem Druck, zu modernisieren und gleichzeitig auf komplexer Infrastruktur zu operieren”, erklärt Joanie Xie, VP und Managing Director North America bei Ripple. “Unsere Partnerschaft mit DXC bringt Digital-Asset-Custody, RLUSD und Zahlungen direkt in die Core-Banking-Umgebungen, denen Institutionen bereits vertrauen.”
Sandeep Bhanote, Global Head und General Manager of Financial Services bei DXC, betont die strategische Bedeutung: “Damit digitale Assets in den Finanz-Mainstream gelangen, brauchen Institutionen sichere Custody und nahtlose Zahlungsfähigkeiten. Unsere Arbeit mit Ripple bringt diese Fähigkeiten zusammen und ermöglicht es Banken, sich im Digital-Asset-Ökosystem zu engagieren, ohne ihre Kernsysteme zu ändern.”
Die Partnerschaft liefert Last-Mile-Konnektivität zwischen regulierter Banking-Infrastruktur und Digital-Asset-Plattformen. Damit können Finanzinstitute über Experimente hinausgehen und Blockchain-basierte Use Cases in der Realwelt deployen.
Diese Entwicklung reiht sich in Ripples umfassende institutionelle Strategie ein. Wie Ripple-President Monica Long kürzlich prognostizierte, werden institutionelle Bilanzen bis Ende 2026 über 1 Billion Dollar an digitalen Assets halten. Die DXC-Integration schafft dafür konkrete Infrastruktur.
Die Partnerschaft folgt einem breiteren Branchentrend. Auch Finastra und Matera haben mit Circle kooperiert, während Fiserv plant, einen eigenen Stablecoin mit Circle- und Paxos-Technologie zu launchen. Der Trend zeigt: Institutionelle Nachfrage nach Digital-Asset-Infrastruktur wird zunehmend direkt in Core-Banking-Operationen eingebettet, statt als Standalone-Lösung behandelt.
Für Ripple bedeutet diese Integration einen massiven Skalierungsschritt. Ripple Custody und RLUSD erreichen 300 Millionen Konten ohne dass Banken ihre bewährten Systeme ersetzen müssen – genau die Art von friktionsloser Enterprise-Adoption, auf die Monica Long in ihren 2026-Prognosen gesetzt hat.
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