Het bericht Hoffnung auf Bitcoin bei 100.000 Dollar verflogen: Markt rechnet erst mit Juni verscheen eerst op Crypto Insiders.Het bericht Hoffnung auf Bitcoin bei 100.000 Dollar verflogen: Markt rechnet erst mit Juni verscheen eerst op Crypto Insiders.

Hoffnung auf Bitcoin bei 100.000 Dollar verflogen: Markt rechnet erst mit Juni

Die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr von Bitcoin über die magische Grenze von 100.000 Dollar scheint vorerst zu schwinden.

Während das Jahr noch mit Optimismus begann, zeigen neue Marktdaten vor allem Vorsicht. Anleger schauen nun nicht nur auf den Kurs, sondern auch auf die Erwartungen anderer Händler.

Auf sogenannten Vorhersagemärkten wird sichtbar, was Händler nun vor allem erwarten. Das sind Plattformen, auf denen Teilnehmer auf zukünftige Ereignisse setzen, wie Preisniveaus von Bitcoin.

Das Ergebnis davon zeichnet derzeit ein klares Bild. Eine neue Rekordrally scheint nicht nahe.

Vorhersagemärkte dämpfen Bitcoin-Optimismus

Auf diesen Vorhersagemärkten wie Polymarket und Kalshi wird derzeit wenig Chance auf einen schnellen Anstieg Richtung 100.000 Dollar gegeben.

Laut aktuellen Daten schätzen Händler die Chance, dass Bitcoin dieses Niveau vor Ende Januar erreicht, auf nur sechs bis sieben Prozent. Das deutet auf wenig Vertrauen in eine starke Kurzfristbewegung hin.

Bitcoin erreichte dieses Jahr einen vorläufigen Höhepunkt bei rund 97.900 Dollar. Dieses Niveau wurde Mitte Januar erreicht, woraufhin der Kurs wieder zurückfiel. Das letzte Mal, dass Bitcoin tatsächlich über hunderttausend Dollar stand, war im November.

Historisch gesehen erholte sich Bitcoin nach früheren Korrekturen manchmal überraschend schnell. Dennoch rechnen Händler nun mit einem längeren Erholungspfad. Auf Kalshi wird die Chance, dass Bitcoin erst vor Juni über hunderttausend Dollar steigt, auf etwa 65 Prozent geschätzt.

Auffällig ist, dass viele Teilnehmer zunächst einen weiteren Rückgang erwarten. Auf Polymarket wird sogar mit einer realen Chance gerechnet, dass der Kurs zunächst Richtung achtzigtausend Dollar fällt.

Makroökonomie und Zinsen geben Ton für Kurs an

Die abwartende Haltung unter Anlegern hängt mit breiterer Unsicherheit auf den Finanzmärkten zusammen. Geopolitische Spannungen und Wirtschaftszahlen sorgen dafür, dass risikoreiche Anlagen wie Krypto weniger attraktiv werden.

Zudem spielt die Politik der amerikanischen Zentralbank eine große Rolle. Kommende Woche steht eine neue Zinssitzung auf der Agenda. Der Markt erwartet nahezu einstimmig, dass die Zinsen unverändert bleiben.

Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf die Erläuterung von Vorsitzendem Jerome Powell. Seine Worte über Inflation und Wirtschaftswachstum können großen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs haben.

Vorerst scheint Bitcoin dadurch in einer Phase des Zweifels gefangen. Die Grenze von 100.000 Dollar bleibt im Blick, aber Geduld ist laut Markt vorerst das Schlüsselwort.

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