Am 30. Januar 2026 brachte eine hochkarätige Debatte den langjährigen Gold-Befürworter Peter Schiff und den prominenten Bitcoin-Befürworter Anthony Pompliano im The Pomp Podcast zusammenAm 30. Januar 2026 brachte eine hochkarätige Debatte den langjährigen Gold-Befürworter Peter Schiff und den prominenten Bitcoin-Befürworter Anthony Pompliano im The Pomp Podcast zusammen

Bitcoin vs. Gold: Peter Schiff und Anthony Pompliano streiten über die Aussichten für 2026

2026/02/01 00:40

Eine hochkarätige Debatte am 30. Januar 2026 brachte den langjährigen Gold-Befürworter Peter Schiff und den prominenten Bitcoin-Befürworter Anthony Pompliano im The Pomp Podcast zusammen, wo die beiden scharf gegensätzliche Ansichten über Inflation, Geldpolitik und die Frage darlegten, welcher Vermögenswert für die kommenden Jahre am besten positioniert ist.

Während beide zustimmten, dass der US-Dollar unter zunehmendem Druck steht, unterschieden sich ihre Schlussfolgerungen darüber, was als nächstes kommt und was Anleger halten sollten, grundlegend.

Konkurrierende Visionen der US-Wirtschaft

Schiff argumentierte, dass die Vereinigten Staaten sich einem monetären Wendepunkt nähern, angetrieben durch anhaltende Defizitausgaben und inflationäre Fiskalpolitik. Seiner Ansicht nach befindet sich der Dollar auf einem unumkehrbaren Weg zum Zusammenbruch, was die Voraussetzungen für einen Hard-Asset-Reset schafft.

Pompliano konterte, dass die US-Wirtschaft in eine Hochwachstumsphase eintritt, angetrieben durch Deregulierung, technologische Effizienz und Kapitalbildung. Statt Stagflation sieht er ein System, das in der Lage ist, Schulden durch Produktivitätssteigerungen und Innovationen zu absorbieren und den langfristigen Inflationsdruck zu reduzieren.

Gold vs Bitcoin: Zwei verschiedene Hard-Asset-Thesen

Für Schiff bleibt Gold der einzige wahre Hard Asset. Er betonte seine 3.000-jährige Währungsgeschichte, physische Nützlichkeit und die Akzeptanz durch Zentralbanken als Beweis dafür, dass es Fiat-Währungen und spekulative Alternativen überdauern wird. Er beschrieb Bitcoin als ein „glaubensbasiertes, durch nichts gedecktes Vermögenswert", und argumentierte, dass sein Preis letztendlich von der Stimmung und nicht vom inneren Wert abhängt.

Pompliano rahmte Bitcoin als Layer-One-Geldtechnologie ein und positionierte es als moderne Weiterentwicklung von Gold. Er hob Bitcoins Portabilität, fixes Angebot, Widerstand gegen Beschlagnahmung und wachsende institutionelle Akzeptanz hervor und argumentierte, dass diese Eigenschaften es in einer digitalen Weltwirtschaft überlegen machen.

Unterschiedliche Erwartungen für 2026

Schiff beschrieb 2026 als das Jahr, „in dem es ernst wird" für Edelmetalle, nach dem, was er als entscheidenden Ausbruch im Jahr 2025 ansieht. Er erwartet, dass Gold und Silber von beschleunigter De-Dollarisierung und zunehmendem Misstrauen in Staatsschuldenmärkte profitieren werden.

Pompliano konzentrierte sich stattdessen auf beobachtbare Nachfragesignale. Er argumentierte, dass Bitcoins Zukunft nicht mehr von Ideologie abhängt, sondern von messbaren Zuflüssen durch regulierte Kanäle wie Spot-ETFs, Verwahrplattformen und institutionelle Produkte. Für ihn werden anhaltende Zuflüsse, nicht Narrative, Bitcoins Beständigkeit bestimmen.

Der Debasement Trade, unterschiedlich interpretiert

Trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten erkannten beide Teilnehmer an, dass der „Debasement Trade" real ist. Wo sie sich unterscheiden, ist das Ziel:

  • Schiff glaubt, dass Gold seine Rolle als globaler Reserveanker zurückgewinnen wird, wenn die Fiat-Glaubwürdigkeit erodiert.
  • Pompliano argumentiert, dass Bitcoin als paralleles Währungssystem entsteht, insbesondere für jüngere Generationen und globales Kapital, das nicht durch Grenzen eingeschränkt ist.

Schiff wies die Idee zurück, dass Bitcoin Gold ersetzen könnte, und warnte, dass spekulative Vermögenswerte während echter wirtschaftlicher Belastungen oft zusammenbrechen. Pompliano antwortete, indem er Golds relative Performance seit 2020 in Frage stellte und es als schlechte Absicherung im Vergleich zu technologiegetriebenen Vermögenswerten bezeichnete.

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Volatilität fügt der Debatte Kontext hinzu

Die Diskussion fand inmitten extremer Edelmetallmarkt-Volatilität statt. Am 29. Januar 2026 erlitt Silber einen historischen Eintagesrückgang von mehr als 30 %, eine Bewegung, die Schiff als Warnsignal für spekulativen Exzess beschrieb. Er argumentierte, dass Bitcoin bald eine ähnliche, aber schwerere Abwicklung erleben könnte.

Pompliano erkannte kurzfristige Volatilität an, hielt aber daran fest, dass strukturelle Akzeptanz mehr zählt als Preisschocks, insbesondere wenn sich der institutionelle Zugang erweitert.

Fazit

Die Schiff-Pompliano-Debatte unterstrich eine tiefere Kluft im Makro-Investing: Geschichte versus Technologie, materielle Vermögenswerte versus digitale Knappheit und Zusammenbruchsnarrative versus adaptive Wachstumsmodelle. Während beide zustimmen, dass die Dominanz des Dollars getestet wird, spiegelt ihre Meinungsverschiedenheit darüber, was ihn ersetzt, zwei grundlegend unterschiedliche Visionen des zukünftigen Finanzsystems wider.

Während sich 2026 entfaltet, werden Märkte, nicht Argumente, entscheiden, welche These mehr Gewicht hat.

Der Beitrag Bitcoin vs Gold: Peter Schiff und Anthony Pompliano streiten über den Ausblick für 2026 erschien zuerst auf ETHNews.

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