Visa ist in eine neue Phase der Blockchain-Einführung eingetreten. Ab Januar 2026 betreibt der Zahlungsriese nun ein umfassendes globales Stablecoin-Abrechnungssystem über mehrere Blockchains hinweg.
Über Pilotprogramme hinausgehend setzt Visa aktiv Ethereum-Blockchain, Solana, Stellar und Avalanche ein, um reale Zahlungsströme zu unterstützen, was verdeutlicht, wie traditionelle Finanzinstitute die Blockchain-Infrastruktur in großem Maßstab annehmen.
Visa hat einen entscheidenden Schritt in Richtung Mainstream-Blockchain-Einführung unternommen, indem es ein globales Stablecoin-Abrechnungssystem über mehrere Blockchains hinweg implementiert hat.
Ab Januar 2026 verarbeitet der Zahlungsführer mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar an jährlichem Stablecoin-Abrechnungsvolumen.
Dies macht es zu einer der größten realen Blockchain-Implementierungen durch ein traditionelles Finanzinstitut. Anstatt sich auf ein einzelnes Netzwerk zu verlassen, hat Visa eine Multi-Chain-Architektur übernommen, die auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Kosteneffizienz ausgelegt ist.
Dieser Ansatz ermöglicht es dem Unternehmen, Transaktionen basierend auf ihren spezifischen Anforderungen zu leiten. Er verbessert auch die Zuverlässigkeit und vermeidet gleichzeitig Netzwerküberlastungen.
Im Zentrum dieses Systems steht die Ethereum-Blockchain, die als Visas primäre Abrechnungsebene für hochwertige und sicherheitssensible Transaktionen dient.
Die hohe Liquidität, robuste Dezentralisierung und kampferprobte Sicherheit der Ethereum-Blockchain machen sie zur bevorzugten Wahl, wenn Vertrauen und Abrechnungsfinalität am wichtigsten sind.
Während die Ethereum-Blockchain das System verankert, nutzt Visa strategisch andere Blockchains zur Leistungsoptimierung. Solana und Avalanche werden für schnelle, institutionelle Abrechnungen verwendet, bei denen geringe Latenz und hoher Durchsatz entscheidend sind.
Diese Netzwerke ermöglichen es Visa, Transaktionen schnell und zu niedrigeren Kosten zu verarbeiten, ohne die betriebliche Effizienz zu beeinträchtigen. Stellar spielt eine spezialisierte Rolle bei der Unternehmenseinführung und grenzüberschreitenden Zahlungen.
Der Fokus auf Überweisungen und finanzielle Inklusion entspricht Visas globaler Zahlungsstrategie, insbesondere in Regionen, in denen eine effiziente grenzüberschreitende Abrechnung unerlässlich ist. Mit Blick auf die Zukunft positioniert sich Visa noch stärker an der Spitze der Blockchain-Zahlungen.
Das Unternehmen ist Designpartner bei Arc, einer neuen Layer-1 Blockchain, die von Circle speziell für Zahlungsanwendungsfälle entwickelt wird.
Arc befindet sich derzeit im Testnetz, aber Visa plant, einen Validator zu betreiben und USDC direkt im Netzwerk abzurechnen, sobald es live geht.
Diese Entwicklung signalisiert einen deutlichen Wandel im traditionellen Finanzwesen. Banken und Zahlungsanbieter experimentieren nicht mehr mit Blockchain in isolierten Pilotprojekten.
Stattdessen implementieren sie produktionsreife Infrastruktur, die echtes Geld, echtes Volumen und echte Nutzer verarbeitet. Trotz des Aufstiegs schnellerer Blockchains bleibt die Rolle der Ethereum-Blockchain grundlegend.
Ihre Position als Abrechnungsrückgrat unterstreicht ihre langfristige Relevanz, auch wenn Multi-Chain-Systeme zum Standard werden. Zusammen verdeutlicht Visas Ansatz, wie die Blockchain-Technologie 2026 zu einer Kernsäule globaler Zahlungen wird.
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