Igor Runets, der Unternehmer hinter einer der größten Bitcoin-Farmen Russlands, wurde am Freitag in Gewahrsam genommen, als Steuerermittler gegen sein Unternehmen vorgingen. Der SchrittIgor Runets, der Unternehmer hinter einer der größten Bitcoin-Farmen Russlands, wurde am Freitag in Gewahrsam genommen, als Steuerermittler gegen sein Unternehmen vorgingen. Der Schritt

Russisches Krypto-Mining-Unternehmen BitRiver getroffen: CEO wegen Steuerfall verhaftet

3 Min. Lesezeit

Igor Runets, der Unternehmer hinter einer der größten Bitcoin-Farmen Russlands, wurde am Freitag in Gewahrsam genommen, als Steuerermittler gegen sein Unternehmen vorgingen.

Der Schritt schockierte viele in der Mining-Welt, da BitRiver riesige Datenhallen in Sibirien betreibt und seit den frühen 2020er Jahren ein sichtbarer Akteur ist.

Runets festgehalten, während Steuerfall voranschreitet

Berichten zufolge wurde Igor Runets am 30.01.2026 festgenommen und am nächsten Tag wegen mehrerer Anklagepunkte im Zusammenhang mit der Verschleierung von Einkommen und Vermögenswerten vor den Steuerbehörden angeklagt.

Ein Moskauer Gericht legte später Bedingungen fest, die ihn ab dem 04.02. unter Hausarrest stellen würden, es sei denn, sein Rechtsteam hebt diese Anordnung auf. Die Einschränkungen seiner Freiheit werden nun voraussichtlich erschweren, wie BitRiver tägliche Entscheidungen handhabt.

BitRiver unter Druck

BitRiver vermietet Platz, Strom und Kühlung an große Mining-Kunden. Diese Verträge sind wichtig, weil Mining mit knappen Margen und stabiler Stromversorgung arbeitet.

Berichte weisen darauf hin, dass das Unternehmen bereits 2022 mit Sanktionen des US-Finanzministeriums zu tun hatte und danach einige internationale Partner verloren hat.

In der Vergangenheit zogen sich Partner in Asien zurück. Dieser Ausstieg, kombiniert mit dem jetzigen rechtlichen Druck, könnte es BitRiver schwerer machen, den Betrieb dort aufrechtzuerhalten, wo die Margen dünn sind.

Wie sich dies auf das Mining auswirken könnte

Die Verhaftung stellt ein neues rechtliches Risiko für ein Unternehmen dar, das viele Drittanbieter-Miner hostet. Wenn die Führung abgelenkt oder eingeschränkt ist, könnten Vorstände und Kunden Verträge überdenken.

Reaktion der Branche und finanzielle Signale

Kryptomärkte neigen dazu, auf große Schlagzeilen zu reagieren. Aber Mining ist auch lokal und praktisch: Kühlung, Stromleitungen und Arbeiterschichten.

Der Gründer von BitRiver hielt schätzungsweise ein Vermögen von rund 230 Millionen US-Dollar, das mit dem Geschäft verbunden ist, Stand 2024. Diese Zahl hilft zu erklären, warum der Fall Aufmerksamkeit erregte.

Analysten beobachten, ob Gläubiger, Partner oder Versicherer ihre Haltung ändern. Einige Kreditgeber könnten die Bedingungen verschärfen. Lieferanten könnten neue Zusicherungen fordern.

Rechtliche nächste Schritte für Runets und BitRiver

Berichte besagen, dass Runets' Anwälte Rechtsmittel einlegen und versuchen werden, Einschränkungen zu begrenzen. Die Schritte des Gerichts Ende Januar und Anfang Februar werden den Ton dafür setzen, wie viel Kontrolle er behält.

Die Ermittler konzentrieren sich auf mutmaßliche Steuerverschleierung und Transfers, die darauf abzielen, Vermögenswerte zu verschleiern. Wenn sich der Fall ausweitet, könnten Führungskräfte und Vorstandsmitglieder anderswo im Sektor verstärkt unter die Lupe genommen werden.

Ein Moment der Unsicherheit für einen wichtigen Akteur

BitRiver war einer der sichtbarsten Mining-Hosts in Russland. Seine Zukunft hängt nun von rechtlichen Entscheidungen, dem Vertrauen der Partner und davon ab, wie das Unternehmen den Betrieb angesichts neuer Einschränkungen stabilisiert.

Für Miner, die BitRivers Standorte genutzt haben, ist die unmittelbare Sorge die Kontinuität – Rigs online zu halten und Stromverträge intakt zu halten.

Für den Markt ist die Geschichte eine Erinnerung daran, dass Mining-Unternehmen nicht in einem rechtlichen Vakuum operieren und dass regulatorischer Druck die Geschäftsmathematik schnell ändern kann.

Beitragsbild von Unsplash, Chart von TradingView

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