Franklin Bi, ein Partner bei Pantera Capital, gab eine bemerkenswerte Einschätzung zum jüngsten starken Ausverkauf auf dem Bitcoin- und Kryptowährungsmarkt ab.
Laut Bi könnte der großangelegte Ausverkauf auf dem Markt nicht von einem Handelsunternehmen orchestriert worden sein, das direkt mit dem Kryptosektor verbunden ist, sondern vielmehr von einer großen, in Asien ansässigen externen Institution.
Franklin Bi deutete an, dass die betreffende Institution nicht ins Visier der Krypto-Community geriet, weil sie mit einer begrenzten Anzahl von Gegenparteien auf dem Kryptomarkt handelte. Er erklärte, dass diese Situation dazu führte, dass die Quelle des Verkaufsdrucks lange Zeit nicht eindeutig identifiziert werden konnte.
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Laut Bis Szenario begann der Prozess damit, dass die Institution Hebelhandels- und Market-Making-Aktivitäten auf Binance durchführte. Anschließend führte die Liquidation japanischer Yen-Arbitragepositionen zu einer Kettenreaktion von Liquiditätsengpässen. Diese Entwicklungen sollen angeblich dazu geführt haben, dass die Institution in eine schwere Liquiditätskrise gezogen wurde.
Angeblich wurde der Institution eine zusätzliche Frist von etwa 90 Tagen gewährt. Während dieser Zeit versuchte sie, ihre Verluste durch Gold- und Silbertransaktionen wieder auszugleichen; jedoch scheiterte auch diese Strategie. Infolgedessen wird behauptet, dass die Institution diese Woche auf obligatorische Positionsschließungen zurückgriff, was den auf dem Kryptomarkt beobachteten starken Ausverkauf auslöste.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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