Strategy, das Bitcoin-lastige Unternehmen, das früher als MicroStrategy bekannt war, meldete hohe finanzielle Verluste, da die Kryptowährungspreise unter die durchschnittlichen Anschaffungskosten des Unternehmens fielen.
Michael Saylors Unternehmen Strategy erlitt im vierten Quartal 2025 einen schweren Schlag und verzeichnete einen Nettoverlust von 12,4 Milliarden US-Dollar. Dies geschah, als Bitcoin stark von seinen Höchstständen 2025 fiel, unter 70.000 US-Dollar sank und sogar unter die durchschnittlichen Anschaffungskosten von Strategy. Der Rückgang löste massive nicht realisierte Wertminderungen aus und ließ den Aktienkurs des Unternehmens einbrechen, was Bedenken hinsichtlich seiner stark gehebelten Bitcoin-Strategie aufkommen ließ.
Der neueste Ergebnisbericht von Strategy unterstreicht das Risiko, Bitcoin als Unternehmensanlagewert zu verwenden. Zum 01.02. hielt das Unternehmen 713.502 BTC, die zu Gesamtkosten von 54,26 Milliarden US-Dollar erworben wurden. Aber mit dem Bitcoin-Preis um 70.000 US-Dollar herum sitzt das Unternehmen nun auf über 4,3 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Verlusten, so die Daten von SaylorTracker.
Obwohl dies wie ein „Buchverlust" erscheinen mag, ist der Druck real. Das Unternehmen meldete außerdem:
Kreditanalysten warnen, dass ein weiterer oder anhaltender Rückgang von Bitcoin die Bilanz von Strategy belasten und die Refinanzierungsoptionen einschränken könnte.
Der Aktienkurs von Strategy (MSTR) stürzte um über 70 % von seinem Höchststand ab und wird nun auf seinem niedrigsten Niveau seit 16 Monaten gehandelt. Der Rückgang der Aktie spiegelt die Bitcoin-Performance wider und unterstreicht, wie eng die beiden miteinander verbunden sind. Andere kryptobezogene Aktien wie Coinbase und Robinhood verzeichneten im gleichen Zeitraum ebenfalls Rückgänge, da sich Händler von digitalen Vermögenswerten zurückzogen.
Trotz steigender Verluste und Anlegerbedenken verdoppelt Strategy sein Engagement in Bitcoin. Das Unternehmen kaufte im Januar 41.002 BTC und weitere 855 BTC während des Abschwungs für etwa 75 Millionen US-Dollar, was einen starken Glauben an den langfristigen Wert des Vermögenswerts signalisiert.
Michael Saylor, jetzt Executive Chairman, bleibt unbeeindruckt. Er sagte den Anlegern, dass „die Maßnahmen der großen Finanzinstitute, die Maßnahmen der großen Banken und die Maßnahmen der Finanzaufsichtsbehörden die Fundamentaldaten sind". Seine Haltung bleibt, dass Bitcoin ein strategisches Asset ist, das es sich lohnt, unter allen Marktbedingungen zu halten.
Ehrlich gesagt überrascht mich die Preisvolatilität nicht, aber das Ausmaß der Verluste ist atemberaubend. Aus meiner Erfahrung bei der Beobachtung von Krypto-lastigen Unternehmen ist dies eine deutliche Erinnerung daran, dass Krypto immer noch kein stabiler Wertaufbewahrungsmittel ist, insbesondere für börsennotierte Unternehmen, die sich gegenüber Aktionären verantworten müssen. Strategys Überzeugung ist beeindruckend, aber dieses Expositionsniveau ist ein Drahtseilakt, besonders mit Milliarden an Schulden in den Büchern. Für alltägliche Anleger oder sogar Unternehmensschatzmeister, die Bitcoin in Betracht ziehen, ist dies ein realer Stresstest, der sich öffentlich entfaltet.
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