Danske Bank, Dänemarks größtes Finanzinstitut, hat seine Handelsplattform für Investoren geöffnet, um in kryptobasierte Anlageprodukte zu investieren.
Laut dem am 11.02.2026 veröffentlichten Bericht gab die Bank bekannt, dass Kunden nun in ausgewählte Produkte investieren können, die Bitcoin und Ethereum nachbilden. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf die zunehmende Kundennachfrage nach Zugang zu digitalen Vermögenswerten über regulierte Finanzinstrumente.
Einige der neu verfügbaren Produkte sind börsengehandelte Produkte (ETPs), die von anerkannten Anbietern angeboten werden und unter den Regulierungsrahmen MiFID II der Europäischen Union fallen, der darauf ausgelegt ist, den Anlegerschutz zu verbessern und Transparenz auf dem Finanzmarkt zu gewährleisten.
Indem die Danske Bank den Zugang der Nutzer über regulierte ETPs strukturiert, anstatt Kryptowährungen direkt zu kaufen, positioniert sie das Kryptoangebot in einem traditionelleren Anlageumfeld.
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Trotz der Erweiterung des Zugangs hat die Bank ihre vorsichtige Haltung zum Handel mit digitalen Vermögenswerten mitgeteilt. Die Bank erklärt ausdrücklich, dass kryptowährungsbezogene Investitionen ein hohes Risiko beinhalten und daher zu erheblichen Verlusten führen können.
Die Bank stellte außerdem klar, dass sie derzeit keine Beratungsdienstleistungen für Kryptowährungs-Anlageprodukte anbietet. Laut Kerstin Lysholm bedeutet die Verfügbarkeit dieser ETPs auf der Plattform nicht, dass die Bank den Handel mit Kryptowährungen als Kernbestandteil einer langfristigen Anlagestrategie befürwortet.
Für die Danske Bank ist die Investition in Kryptowährungen eher eine Möglichkeit, mehr Zugang und Investitionsmöglichkeiten zu erhalten, als langfristige strategische Portfolio-Bestände.
Im Rahmen ihrer Anlegerschutzmaßnahmen hat die Danske Bank einen Eignungsbewertungsprozess eingeführt, den Kunden durchlaufen müssen, bevor sie in Kryptowährungs-ETPs investieren.
Kunden müssen eine Reihe von Fragen beantworten, die darauf ausgelegt sind, ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihr Verständnis der Risiken und Merkmale zu bewerten, die mit der Aufnahme von Kryptowährungen in ihr Portfolio verbunden sind.
Nach dieser Bewertung entscheidet die Bank dann, ob die Produkte für den einzelnen Investor auf der Handelsplattform geeignet sind.
Diese Anforderung spiegelt sowohl die regulatorischen Verpflichtungen unter MiFID II als auch die Bemühungen der Bank wider, sicherzustellen, dass Kunden die potenzielle Volatilität und Komplexität von kryptowährungsgebundenen Investitionen vollständig verstehen, bevor sie ihr Geld investieren.
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