Wichtigste Erkenntnisse:
Der langjährige Technologe bei Ripple, David Schwartz, hat die Debatte in Krypto-Kreisen mit seinen schonungslosen Ansichten über die Richtung, die Bitcoin einschlägt, neu entfacht. Seine Äußerungen, die auf X gepostet wurden, verbreiteten sich schnell unter XRP- und Bitcoin-Unterstützern, als Diskussionen über Dezentralisierung wieder aufkamen.
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Schwartz antwortete auf einen Nutzer, der fragte, ob er jemals zur Bitcoin-Entwicklung zurückkehren würde. Seine Antwort war direkt: Er sieht nicht, dass sich Bitcoins Blockchain-Ebene in einer Weise weiterentwickelt, die seinen Erfolg maßgeblich prägt.
Er verglich Bitcoin mit dem US-Dollar und sagte, dass, wenn ein Vermögenswert ausreichend akzeptiert ist, Netzwerkeffekte den technologischen Fortschritt überwiegen. Für ihn scheint die Kontrolle von Bitcoin über die Branche eher auf Wahrnehmung zu basieren als auf aktiver Innovation auf Protokollebene.
Die Erklärung belebte eine langjährige Debatte in Krypto darüber, ob Bitcoin sich mehr auf Stabilität konzentrieren oder eine schnelle technische Entwicklung beschleunigen sollte. Einerseits könnten minimale Änderungen als Stärke angesehen werden, andererseits unterdrücken sie laut Kritikern Experimente.
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Die Diskussion begann, als eine Online-Behauptung das historische XRP Ledger als Zeichen von Zentralisierung erklärte. Schwartz antwortete mit dem Argument, dass bei dem Vorfall keine koordinierten Änderungen beteiligt waren und sie daher nicht mit den in der Vergangenheit gezeigten vergleichbar seien.
Er verwies auf frühere Fälle in der Geschichte von Bitcoin, wie etwa ein viel diskutiertes Rollback von 2010, um zu versuchen zu beweisen, dass Koordination in Krisenzeiten nicht spezifisch für eine einzelne Blockchain ist. Seine Haltung war, dass die Klassifizierung eines Netzwerks als zentralisiert und die Nichtbeachtung ähnlicher Vorfälle in einem anderen Netzwerk dazu beiträgt, eine falsche Geschichte zu erzählen.
Ein weiteres von Schwartz angesprochenes Problem war, dass das Hinzufügen von Funktionen ein Hinweis auf zentralisierende Kontrolle sei. Er wies darauf hin, dass Innovation nicht ausreicht, um Zentralisierung anzuzeigen, aber Kritiker könnten sicher sein, koordinierte Upgrades in Betracht zu ziehen.
Der Unterschied, auf den er anspielte, zeigt sich in der Art des Entscheidungsprozesses und ob die Teilnehmer gezwungen sind, sich daran zu halten.
Die Kommentare bewegten die Märkte nicht, aber sie intensivierten die Diskussion über die langfristige Ausrichtung von Bitcoin. Andere Beobachter sehen das langsamere Tempo der Bitcoin-Upgrades als absichtlich an, um Sicherheit und Vorhersehbarkeit zu wahren. Einige sind der Ansicht, dass andere Netzwerke wie XRP Ledger Fortschritte machen, indem sie effizienzorientiert und schneller in der Entwicklung sind.
Der Beitrag Ripples David Schwartz nennt Bitcoin eine „technologische Sackgasse", während XRP-Debatte online aufheizt, erschien zuerst auf CryptoNinjas.


