Ethereum (ETH) ist in den letzten 24 Stunden gefallen und wird aktuell bei etwa 1.959 USD gehandelt. Die Krypto-Märkte erleben weiterhin Schwankungen und stehen vor größeren wirtschaftlichen Problemen.
Doch trotz der Kursschwankungen macht der Coinbase-Chef Brian Armstrong der Community Hoffnung: Er sieht die Kleinanleger als überraschend starke Stütze.
Armstrong hat betont, dass die Nutzer von Coinbase nicht nur den Abschwung mittragen, sondern sogar aktiv den Dip kaufen. Dadurch steigen die Bestände an Bitcoin und Ethereum für viele Nutzer an.
Laut dem Coinbase-Chef seien bei Kleinanlegern die Bestände an Bitcoin und Ethereum in den Wallets gestiegen.
Mit Verweis auf Diamond Hands sagt Armstrong, dass die meisten Nutzer auf Coinbase im Februar mindestens genauso viele Coins besaßen wie im Dezember. Viele hatten sogar mehr.
Armstrong sieht diesen Trend als bullisches Zeichen trotz der Kursverluste. Während der Bitcoin-Kurs auf den Bereich von 68.000 bis 69.000 USD gefallen ist und Ethereum unter die 2.000-USD-Marke gerutscht ist, zeigen die Kleinanleger Überzeugung statt Panik.
Das „Diamond Hands“-Phänomen – also Coins bei Kursverlusten weiterzuhalten oder sogar aufzustocken – zeigt, dass die Kleinanleger reifer werden. Das könnte dabei helfen, die Preise zu stabilisieren und somit einen langen Erfolg zu unterstützen.
Allerdings teilen nicht alle Armstrongs Optimismus. Einige Kritiker finden, dass das Halten in Crash-Phasen eher große Rückgänge als wirkliche Stärke zeigt.
Neben dem Halten von Coins äußern sich Mitglieder der Community auch zu allgemeinen Richtlinien und Zugangsbedingungen am Kryptomarkt.
Das zeigt: Ein größerer Zugang zu DeFi-Angeboten und Chancen auf Rendite könnte das Vertrauen der Kleinanleger noch weiter stärken.
Wichtig ist dabei auch der Zusammenhang: Erst vor wenigen Tagen haben Coinbases Geschäftszahlen für Q4 2025 sinkende Handelsvolumen und einen um 11 Prozent geringeren Gesamtwert aller Kryptos gezeigt.
Trotzdem gab es weiter Zuflüsse an Bitcoin und Ethereum durch Kleinanleger. Das könnte andeuten, dass es eine gewisse Auffangschicht gibt, die den Markt bei Abwärtsphasen etwas stabil hält.
Historische Krypto-Zyklen belegen: Wenn Kleinanleger langfristig an ihren Coins festhalten, folgen oft spätere Anstiege. Diese Investoren tragen Schwankungen aus, während institutionelle Anleger oft vorsichtiger agieren.
Deshalb zeigt Armstrongs Botschaft nicht nur, dass Coinbase in einem schwierigen Quartal einigermaßen stabil bleibt. Sie macht auch deutlich, dass sich das Verhalten der Kleinanleger von kurzfristiger Spekulation zu längerem Sammeln verändert.
Obwohl die Kurse kurzfristig weiter schwanken könnten, sieht es so aus, als würden Kleinanleger immer stärker zur Ruhe im Markt beitragen. Das könnte später die Grundlage für eine Erholung liefern, wenn die Stimmung insgesamt wieder besser wird.
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