Da die Dollar-Dominanz in Frage gestellt wird, sieht Arch Bitcoin im Einklang mit einer multipolaren Währungsverschiebung.
Weltführer beginnen, das Finanzsystem zu hinterfragen, das seit den vergangenen achtzig Jahren existiert. Der prominente Investor Ray Dalio sagte, die Weltordnung der Nachkriegszeit sei zusammengebrochen. Und dies spiegelt laut dem Investor eine breitere Besorgnis auf den globalen Märkten wider. Ein Arch-Bericht argumentiert, dass Bitcoin-Inhaber möglicherweise nicht mehr früh an einer Randidee dran sind, sondern für strukturelle Veränderungen positioniert sind.
US-Außenminister Marco Rubio sprach in München mit einem bestimmteren Ton über globale Politik. Er betonte, dass die USA Verbündete mit einer selbstbewussten Identität und gemeinsamen Interessen wollen. Währenddessen sagte Investor Ray Dalio, die Weltordnung nach 1945 sei zu Ende gegangen.
Arch interpretiert diese Aussagen als Bestätigung einer tieferen Verschiebung, die bereits im Gange ist. Währungssysteme, so argumentiert es, halten nicht ewig. Goldstandards wichen Bretton Woods. Bretton Woods wich der Petrodollar-Ära. Jede Verschiebung erschien in Echtzeit chaotisch und im Nachhinein offensichtlich.
Steigende Defizite setzen große Volkswirtschaften unter Druck, während Zentralbanken nach Jahren niedriger Zinsen und Anleihekäufen kaum noch Spielraum haben. Darüber hinaus haben politische Instrumente, die einst als zuverlässig galten, Nebenwirkungen und schwindende Wirkung. Gleichzeitig werden Währungssysteme als strategische Werkzeuge in globalen Auseinandersetzungen eingesetzt.
Vor diesem Hintergrund konzentriert sich Arch auf Bitcoins Design anstatt auf seinen Preis. Bitcoin läuft außerhalb jedes einzelnen Landes oder Bündnisses. Keine Zentralbank kann sein Angebot erhöhen, und keine ausländische Regierung kann sein Netzwerk abschalten. Während diese Merkmale einst ideologisch klangen, erscheinen sie jetzt praktisch.
Arch argumentiert, dass eine neue Währungsphase Vermögenswerte mit spezifischen Eigenschaften begünstigt:
Gold spielt in Zeiten wie diesen immer noch eine Rolle, und Zentralbanken haben in den letzten Jahren ihre Käufe erhöht. Insbesondere China und Polen gehören zu den aktiven Käufern des Metalls. Dieser Trend zeigt eine Abkehr von der alleinigen Abhängigkeit von Dollarreserven.
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Gold hat jedoch Grenzen in einer digitalen Wirtschaft. Das Bewegen großer Mengen ist kostspielig und langsam, die Überprüfung der Reinheit braucht Zeit, und es kann nicht in Sekunden über Kontinente hinweg gesendet werden.
Im Gegensatz dazu kann Bitcoin innerhalb von Minuten weltweit bewegt werden. Darüber hinaus erzwingen Netzwerkregeln Knappheit durch Code statt durch politische Versprechen. Inhaber können Werte speichern, ohne sich auf einen einzelnen Verwahrer zu verlassen.
Für langfristige Investoren verschiebt sich die Frage weg von kurzfristigen Preiszielen. Der Fokus richtet sich darauf, wo Werte jenseits politischer Reichweite liegen können.
Bitcoin bleibt ein volatiler Vermögenswert, dessen Preise zu starken Schwankungen neigen, wenn sich Regulierung verschiebt und sich die Marktstimmung ändert. Tatsächlich neigen Phasen geopolitischer Veränderungen dazu, diese Instabilität zu erhöhen.
Arch zieht jedoch eine klare Linie zwischen kurzfristiger Preisvolatilität und tieferem systemischem Risiko. Während Bitcoins Preis stark schwanken kann, steht das bestehende Währungssystem unter längerfristigem strukturellem Druck.
Der US-Dollar wurde einst als klare und dauerhafte globale Reservewährung angesehen. Diese Ansicht wird jedoch jetzt in Frage gestellt. Länder behandeln Bündnisse eher wie strategische Deals als wie langfristige Partnerschaften.
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Darüber hinaus werden Finanzsysteme auch häufiger als Instrumente der Außenpolitik eingesetzt. Diese Verschiebungen deuten auf ein stärker geteiltes globales System mit konkurrierenden Wirtschaftsblöcken hin.
Arch merkte an, dass eine sich verändernde Weltordnung nicht garantiert, dass Bitcoin erfolgreich sein wird. Andere Technologien, Regulierung und Marktzyklen werden beeinflussen, was als Nächstes passiert. Arch argumentiert jedoch, dass ein Vermögenswert, der nicht von einer einzelnen Gegenpartei kontrolliert wird, besser für eine multipolare Welt geeignet ist.
Der Beitrag Globale Machtverschiebung befeuert Debatte über Bitcoins Rolle erschien zuerst auf Live Bitcoin News.


