Der Markt ist aktuell schlichtweg langweilig. Egal ob Krypto, Aktien oder Edelmetalle – es passiert kaum etwas. Ja, wir haben Rücksetzer gesehen, aber keine entscheidenden Bewegungen.
Keine klaren Signale, keine Impulse durch große News, keine makroökonomischen Überraschungen. Selbst das nächste relevante Event, das FOMC-Meeting, liegt noch Wochen entfernt – und vieles davon ist ohnehin bereits eingepreist.
Genau diese Phasen sind es, die viele Anleger nervös machen. Doch ich sehe sie inzwischen anders.
Früher hatte ich in solchen Seitwärtsphasen oft das Gefühl, unbedingt handeln zu müssen. Ein paar Tausend Euro hier investieren, dort eine spontane Position eröffnen – einfach, um „drin“ zu sein.
Doch genau das ist meist der Fehler. Wenn der Markt keine klaren Signale liefert, ist Geduld die beste Strategie.
Ich halte meine Sparpläne ganz normal am Laufen – auf ETFs, Dividendenaktien, Bitcoin (BTC) oder auch Edelmetalle. Der Zinseszinseffekt arbeitet langfristig für mich. Aber darüber hinaus? Halte ich bewusst Cash zurück.
Denn wenn plötzlich ein stärkerer Dip kommt, möchte ich vorbereitet sein. Nichts ist ärgerlicher, als einen perfekten Einstieg zu sehen – und kein Kapital mehr zur Verfügung zu haben.
In langweiligen Marktphasen entscheidet sich, wer diszipliniert bleibt. Viele scheitern nicht an falschen Analysen, sondern an fehlender Geduld.
Nur weil ich nichts aktiv kaufe, heißt das nicht, dass ich untätig bin. Ich arbeite mit klaren Kurszonen und konkreten Plänen. Bei Bitcoin etwa habe ich bestimmte Bereiche im Blick – sowohl für potenzielle Shorts als auch für Long-Aufstockungen.
Fällt der Kurs unter wichtige Unterstützungen, baue ich Positionen aus. Steigt er in definierte Zonen, ziehe ich andere Strategien in Betracht.
Bei Ethereum (ETH) würde ich unterhalb markanter Tiefs ebenfalls nachlegen. Im Altcoin-Bereich sehe ich weiterhin Abwärtspotenzial.
Projekte wie Chainlink (LINK), Avalanche (AVAX) oder auch XRP habe ich auf der Watchlist – aber nur bei deutlich tieferen Kursen werden sie interessant. Gleiches gilt für Solana (SOL) oder Sui.
Auch bei Edelmetallen bleibe ich entspannt. Gold und Silber sind langfristig solide Bausteine in meinem Portfolio, aber nach der starken Performance sehe ich aktuell keinen Handlungsdruck.
Hier laufen ebenfalls Sparpläne weiter – zusätzliche Käufe plane ich nur bei stärkeren Korrekturen.
Im Aktienmarkt beobachte ich vor allem Tech- und KI-Werte. Microsoft, Google, Amazon oder auch AMD werden bei tieferen Bewertungen wieder spannend.
Ebenso Energie- und Uran-Aktien, falls sie deutlicher korrigieren. Wichtig ist: Ich definiere meine Zonen im Voraus. Limit-Orders übernehmen den Rest.
Was ich in solchen Phasen aber vor allem mache: Ich investiere in mich selbst. Statt stundenlang Kurse zu checken oder durch Social Media zu scrollen, lese ich Bücher, bilde mich weiter oder trainiere intensiver.
Diese Zeit ist wertvoll. Sie gibt mir die Möglichkeit, Wissen aufzubauen und mental stärker zu werden.
Langweilige Märkte sind kein Nachteil – sie sind eine Chance. Ich kann Kapital aufbauen, meine Strategie schärfen und mich persönlich weiterentwickeln. Selbst mein Cash arbeitet in der Zwischenzeit zumindest leicht verzinst im Hintergrund.
Die wichtigste Erkenntnis: Ich muss nicht immer handeln. Wenn der Markt keine Action bietet, gibt es auch für mich keinen Grund zur Aktion. Und wenn die Bewegung zurückkommt, bin ich vorbereitet – mit klarem Plan, ausreichend Kapital und kühlem Kopf.
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