Der größte private Pensionsfonds der Türkei, Oyak, plant Erstauflistungen (IPOs) an lokalen und internationalen Märkten, sagte CEO Murat Yalçıntaş.
Das Unternehmen beabsichtigt, sein Kapitalmarktportfolio bis 2030 um 50 Prozent zu erweitern, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Oyak werde mit Unternehmen beginnen, die einen nachhaltigen Kapitalfluss haben, sagte Yalçıntaş, wobei mindestens eine Auflistung für dieses Jahr geplant sei.
Der Fonds zielt außerdem darauf ab, seine Vermögensbestände bis 2030 um 70 Prozent zu erhöhen und konzentriert sich dabei auf Investitionen in Infrastruktur, Energie, Technologie, Logistik und Bergbau.
Der Vermögenswert soll bis 2030 von derzeit 35,4 Milliarden US-Dollar auf 60 Milliarden US-Dollar steigen, fügte er hinzu.
Oyak macht 1,7 Prozent der gesamten in der Türkei gezahlten Steuern und 2,3 Prozent der gesamten Exporte des Landes aus.
Der Pensionsfonds hat mehr als 130 Unternehmen in 24 Ländern auf sechs Kontinenten.
„Wir streben an, bis 2030 ein Exportvolumen von 10 Milliarden US-Dollar zu erreichen und unsere Gesamtbeschäftigung bis zu diesem Datum auf 39.000 Mitarbeiter zu erhöhen", sagte er.
Oyak meldete zum Stand Juni 2025 einen konsolidierten Umsatz von 8,6 Milliarden US-Dollar, einen Betriebsgewinn von 509 Millionen US-Dollar und einen Nettogewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar, berichtete die Zeitung Daily Sabah.


