Der Ölpreis ist in dieser Woche stark gestiegen, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Brent-Rohöl-Futures (ICEEUR:BRN1!) auf 82 USD hochschnellen ließ. Das iDer Ölpreis ist in dieser Woche stark gestiegen, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Brent-Rohöl-Futures (ICEEUR:BRN1!) auf 82 USD hochschnellen ließ. Das i

Ölpreis fällt auf 82 USD: Start einer neuen Rallye oder das Ende des Höhenflugs?

2026/03/03 00:30
5 Min. Lesezeit
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Der Ölpreis ist in dieser Woche stark gestiegen, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Brent-Rohöl-Futures (ICEEUR:BRN1!) auf 82 USD hochschnellen ließ. Das ist der größte Schock seit Monaten. Brent gilt als weltweiter Öl-Benchmark und dient oft dazu, den internationalen Rohölpreis festzulegen. Damit kann man am deutlichsten sehen, wie der Ölpreis auf politische Risiken reagiert.

Im CFD (Contract for Difference)-Chart sieht man diesen Ausbruch direkt, dort werden aber nur Kursbewegungen angezeigt und keine echten Handelspositionen. Die Daten der ICE Futures Europe zeigen allerdings, dass echte Trader in den Markt eingestiegen sind. Das bestätigt, dass der starke Anstieg des Ölpreises sowohl durch die politische Lage als auch die Positionierungen der Märkte ausgelöst wurde.

Ölpreis steigt: Stark steigender US-Dollar sorgt früh für Druck bei 82 USD

Der Ölpreis sprang von etwa 72 USD auf 82 USD, nachdem US-israelische Angriffe auf Iran stattfanden. Die Gegenreaktion schürte Ängste vor Störungen in der Straße von Hormus. Dort werden fast ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert. Wegen dieser Gefahr wurde plötzlich ein Kriegsaufschlag eingepreist. Das bedeutet, Händler haben den Ölpreis wegen erwarteter Lieferprobleme und nicht wegen echter Engpässe nach oben getrieben.

Durch diesen Schock gab es einen Kurssprung beim Brent-Öl. Solche heftigen Bewegungen führen oft zu Unsicherheiten, da der Markt den Anstieg meist noch einmal testet, bevor es weiter nach oben gehen kann.

Diese Unsicherheit war in der Nähe von 82 USD zu sehen, als Brent-Rohöl auf 79 USD korrigierte.

Die letzte Kerze schloss rot und mit hohem Volumen. Rot bedeutet dabei, dass nach dem Kurssprung mehr gehandelt und verkauft wurde. Dadurch war der Verkaufsdruck hoch.

Hohes Volumen bei Brent-FuturesHohes Volumen: TradingView

Zugleich steigt der US-Dollar-Index (DXY), der die Stärke des Dollars gegenüber anderen Währungen misst. Da Öl weltweit in USD gehandelt wird, macht ein stärkerer Dollar Öl teurer für Käufer im Ausland. Das ist ein bearishes Zeichen.

DXY-AnstiegDXY-Anstieg: TradingView

Ein weiterer wichtiger Faktor zeigt das Gesamtbild. Das offene Interesse (Open Interest, OI) bei den Brent-Futures (ICEEUR:BRN1!) ist stark gestiegen. Höheres Open Interest bedeutet, dass mehr Händler neu in den Markt gehen und nicht nur Positionen schließen. Das bestätigt die aktuell bullische Stimmung.

Ölpreis und Open InterestÖlpreis und Open Interest: TradingView

Das zeigt, dass der Ölpreis nicht wegen fehlendem Interesse fällt. Vielmehr verkraftet der Markt die Verkäufe, während neue Positionen hinzukommen. Trotzdem solltest du beobachten, ob das Open Interest sich seitwärts bewegt.

Steigt der Kurs, aber das Open Interest bleibt flach, spricht das eher für Eindeckungen von Short-Positionen und nicht für echte neue Käufe. So ein Trend ist schwächer und hält meist nicht lange an.

OPEC erhöht Angebot: Steigen jetzt die Risiken für die Zukunft, während der Krieg den Kurs treibt?

Zur selben Zeit teilte die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) mit, dass sie ab April die Produktion um 206.000 Barrel pro Tag erhöhen will. OPEC ist eine Gruppe wichtiger Öl-Länder, die einen großen Teil der weltweiten Förderung kontrolliert.

Normalerweise führt mehr Angebot zu einem niedrigeren Ölpreis, weil mehr Öl auf dem Markt ist.

Der Ölpreis stieg aber weiter, weil das Kriegsrisiko das Angebot sofort bedroht, während die OPEC-Erhöhung später kommt. So entsteht ein Gegensatz aus Angst vor kurzfristigen Engpässen und dem späteren Zuwachs an Öl.

Die Straße von Hormus bleibt dabei ein zentrales Thema. Schon die Möglichkeit einer Störung sorgt dafür, dass Händler vorsichtig bleiben und der Ölpreis weiter unter Druck nach oben bleibt. Deshalb bewegt sich auch das Open Interest kaum noch, und es gab Verkaufsdruck nach dem Kurssprung, weil viele Anleger vorsichtig sind und das Risiko weiterer schneller Veränderungen hoch bleibt.

Futures-Positionen: Markt stellt sich auf größeren Öl-Kurssprung ein

Die Positionen der Futures zeigen, dass der Ausbruch beim Ölpreis viele Händler anlockt. Das stark steigende Open Interest bei den Brent-Futures (ICEEUR:BRN1!) von vorher zeigt, dass Trader aktiv neue Positionen eröffnen, wenn die Schwankungen zunehmen.

Dieser Trend bei den Positionen geht sogar über die klassischen Märkte hinaus. Plattformen wie Aster, eine Krypto-basierte Derivatebörse, bieten jetzt auch Öl-Perpetual-Futures an.

Der Anstieg im Ölhandel auf Krypto-Plattformen zeigt, wie weit sich diese Entwicklung verbreitet hat. Es gibt also eine breite Beteiligung in verschiedenen Finanzmärkten.

Wichtige Ölpreis-Marken werden mit dem Brent-Öl-CFD beobachtet, während Futures zur Analyse von Volumen und Open Interest genutzt werden.

Wichtiger WiderstandWichtiger Widerstand: TradingView

Auf dem Chart sieht man: Die erste wichtige Hürde liegt bei 82 USD. Das passt auch zum Fibonacci-Retracement, auf das später noch eingegangen wird.

Steigt der Ölpreis über 82 USD, ist das nächste Ziel 85 USD. Das ergibt sich aus dem Ausbruch nach oben im Trendkanal. Falls es noch weiter steigt, könnten die nächsten Widerstände bei 93 USD und 104 USD liegen, wenn geopolitische Risiken weiter bestehen. Zudem zeigt der Stand der Exponential Moving Averages (EMA) aktuell Stärke.

EMAs zeigen den Durchschnittskurs über einen Zeitraum, wobei die letzten Werte besonders wichtig sind. Vor Kurzem gab es ein goldenes Kreuz: Die 50-Tage-EMA liegt nun über der 200-Tage-EMA. Das ist ein Signal, das oft vor starken Anstiegen zu sehen war. Auch die 100-Tage-EMA steigt jetzt in Richtung der 200-Tage-EMA – das deutet darauf hin, dass der Trend sich festigt.

EMA-MusterEMA-Muster: TradingView

Falls sich dieses bullische Kreuz bestätigt, könnte das Ziel von 85 USD, das durch den steigenden Trendkanal vorgegeben ist, zuerst erreicht werden.

Wichtigster Halt ist derzeit die Marke von 75 USD.

Rohöl KursanalyseRohöl Kursanalyse: TradingView

Fällt der Ölpreis unter 75 USD, kann er weiter auf 73 USD und 71 USD sinken. Schwächer wird die bullische Tendenz allerdings erst durch mögliche Friedensgespräche und einen Rückgang unter 67 USD.

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