Ripple plant, durch die Übernahme von BC Payments eine australische Finanzdienstleistungslizenz (AFSL) zu erwerben, wodurch der Blockchain-Zahlungsanbieter ein End-to-End-Transaktionsmanagement für grenzüberschreitende Überweisungen im asiatisch-pazifischen Raum anbieten kann.
Die Lizenz ermöglicht es Ripple, die Abwicklung direkt zu verwalten, Kunden mit lokalen Auszahlungspartnern zu verbinden und das Transaktionsrouting zu optimieren. Ripple Payments wird den vollständigen Lebenszyklus von Transaktionen vom Onboarding und der Compliance über die Finanzierung, den Devisenhandel, das Liquiditätsmanagement bis zur endgültigen Auszahlung abwickeln und dabei sowohl traditionelle Banking-Infrastrukturen als auch digitale Vermögenswerte integrieren.
„Lizenzierung ist grundlegend für Ripples Strategie und stellt sicher, dass wir weltweit sichere, konforme Lösungen für Kunden bereitstellen können", sagte Fiona Murry, Geschäftsführerin für den asiatisch-pazifischen Raum, in einer Stellungnahme. „Australien ist ein wichtiger Markt für Ripple, und eine AFSL stärkt unsere Fähigkeit, Ripple Payments in der Region zu skalieren."
Ripple gab an, dass sich sein Zahlungsvolumen im asiatisch-pazifischen Raum im Jahr 2025 im Jahresvergleich nahezu verdoppelt hat. Das Unternehmen arbeitet mit australischen Kunden zusammen, darunter Hai Ha Money Transfer, Stables, Caleb & Brown, Flash Payments und Independent Reserve.
Die AFSL wird Ripples 76. regulatorische Lizenz weltweit sein. Das Unternehmen besitzt Lizenzen in mehreren Jurisdiktionen und positioniert sich damit als eines der am stärksten regulierten Krypto-Unternehmen international.
Ripple beteiligt sich an Brancheninitiativen wie Project Acacia, das von der Reserve Bank of Australia geleitet wird, und positioniert das Unternehmen als Brücke zwischen etablierten Finanzsystemen und Blockchain-basierter Abwicklungstechnologie.


