Mastercard hat ein neues Partnerprogramm mit Dutzenden angeschlossenen Kryptounternehmen gestartet, darunter die größten Kryptobörsen der Welt. Mit der Zusammenarbeit möchte Mastercard Wissen teilen und erkunden, wie Krypto in die Dienstleistungen des Zahlungsriesen integriert werden kann.
Mastercard kündigte am Mittwoch das neue Crypto Partner Program an. An diesem neuen Partnerprogramm sind mehr als 85 Unternehmen aus aller Welt beteiligt, schreibt Mastercard, darunter viele Kryptounternehmen:
Zu den Teilnehmern zählen große Kryptobörsen wie Binance, Circle, Gemini und Paxos, aber auch Dutzende Kryptounternehmen und -projekte, darunter Ripple. Darüber hinaus sind verschiedene Finanzdienstleister wie PayPal angeschlossen.
Im Rahmen des Programms kommen Teilnehmer und Mastercard zusammen, um mögliche Integrationen zu untersuchen und potenzielle Kooperationen zu erkunden.
Das Ziel ist es, neue Anwendungen und Lösungen zu entwickeln, die die Geschwindigkeit und Programmierbarkeit digitaler Assets mit bestehender Finanzinfrastruktur verbinden.
Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung, so Mastercard:
Die Pressemitteilung nennt Beispiele wie internationale Überweisungen, finanzielle Abwicklung und geschäftliche Auszahlungen. „Mit gemeinsamen Kooperationsrahmen hilft das Programm dabei, Innovationen im Ökosystem aufeinander abzustimmen und gleichzeitig einheitliche Standards sowie verantwortungsvolles Wachstum zu fördern“, so Mastercard.
Mastercard ist seit Jahren in der Kryptobranche aktiv. Das Unternehmen hat zuvor Krypto-Startups über das Start Path-Programm finanziert und bietet in Zusammenarbeit mit Kryptounternehmen verschiedene Krypto-Zahlungskarten über das Engage-Programm an.
Die Bemühungen haben sich ausgezahlt. Der Umsatz von Mastercard wuchs im vergangenen Jahr um zwölf Prozent. Kürzlich erweiterte der Zahlungsanbieter seine Krypto-Abteilung weiter. Das ist auch notwendig, denn andernfalls droht Konkurrent VISA, den Markt zu dominieren.
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