Das Berufungsgericht des Ninth Circuit hat Kalshis Notantrag abgelehnt, Nevada daran zu hindern, eine einstweilige Verfügung gegen seine Sportveranstaltungsverträge durchzusetzen. Das Urteil ebnet den staatlichen Aufsichtsbehörden den Weg zum Handeln.
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Das Nevada Gaming Control Board schickte Kalshi im März eine Unterlassungsanordnung. Es behauptet, dass Kalshis Sportveranstaltungsverträge einer nicht lizenzierten Sportwette nach Nevada-Recht entsprechen.
Der Glücksspielanwalt Daniel Wallach sagte, eine einstweilige Verfügung erscheine nun unmittelbar bevorstehend. Nach dem Recht Nevadas kann gegen eine einstweilige Verfügung keine Berufung eingelegt werden, was bedeutet, dass Kalshi den Bundesstaat für mindestens 14 Tage verlassen müsste.
https://twitter.com/WALLACHLEGAL/status/2034674972522680587?s=20
Kalshi wehrte sich vor Gericht und erklärte, dass seine Verträge ausschließlich von der Commodity Futures Trading Commission reguliert werden. Das Unternehmen argumentierte, dass die Blockierung dieser Verträge dem Unternehmen „unmittelbaren Schaden" zufügen würde.
Der Fall kehrt nun vor das Bundesgericht zurück, während Nevada mit seiner Durchsetzungsmaßnahme voranschreitet.
In einem Antrag vom 13.03. erklärte Kalshi, dass die Erlaubnis für Nevada fortzufahren, während die bundesstaatliche Klage noch läuft, ein echtes Risiko widersprüchlicher Entscheidungen schafft.
Kalshi sagte, die beiden Gerichte könnten „genau zur gegenteiligen Schlussfolgerung" gelangen, ob das bundesstaatliche Rohstoffrecht staatliche Glücksspielvorschriften außer Kraft setzt. Das Unternehmen warnte, dies könne „jurisdiktionales Chaos schaffen".
Die Debatte konzentriert sich darauf, wer das letzte Wort hat — bundesstaatliche Aufsichtsbehörden oder staatliche Glücksspielbehörden.
Nevada handelt nicht allein. Connecticut, New York, New Jersey und mehrere andere Bundesstaaten sind ebenfalls gegen Sportveranstaltungsverträge vorgegangen, die von Vorhersagemarktplattformen angeboten werden.
Kalshi ist nicht das einzige Unternehmen, das rechtlichem Druck ausgesetzt ist. Crypto.com, Polymarket und Coinbase befinden sich ebenfalls in Rechtsstreitigkeiten mit mehreren Bundesstaaten über ähnliche Produkte.
Vorhersagemärkte sind schnell gewachsen. Das wöchentliche Handelsvolumen auf Plattformen wie Kalshi und Polymarket übersteigt laut Dune Analytics nun regelmäßig 2 Milliarden Dollar.
Dieses Wachstum hat die Aufmerksamkeit von Gesetzgebern auf sich gezogen, die über Insiderhandel und Marktmanipulation besorgt sind.
Kalshi hat während der gesamten Rechtsstreitigkeiten betont, dass staatliche Aufsichtsbehörden nicht die Befugnis haben, bundesstaatlich regulierte Veranstaltungsverträge einzuschränken.
Der nächste wichtige Schritt ist eine Anhörung zu einer vorläufigen Verfügung, die darüber entscheiden wird, ob Kalshi den Betrieb in Nevada wieder aufnehmen kann, während der umfassendere Rechtsstreit weitergeht.
Der Beitrag Kalshi könnte aus Nevada gedrängt werden — Deshalb ist das wichtig für Krypto-Vorhersagemärkte erschien zuerst auf CoinCentral.


