Kritiker in den sozialen Medien verspotteten am Donnerstag Präsident Donald Trumps sogenanntes "Eitelkeitsprojekt" Board of Peace und lachten darüber, dass der Abschluss der Veranstaltung mit dem Song "YMCA" der Village People dem Moment eine letzte unernste Note zu verleihen schien.
"Nichts sagt mehr aus, dass Amerika ein ernsthaftes Land ist, als YMCA beim Abschluss des 'Board of Peace'-Treffens. Absolute Clownshow", sagte ein Kommentator auf X und sprach über das Donnerstags-Treffen, an dem mehrere Nationen mit einer Geschichte von Menschenrechtsverletzungen teilnahmen, einschließlich der Inhaftierung oder Hinrichtung von schwulen Männern und Frauen oder Menschen alternativer Religionen.
"Diese Board of Peace-Sache war nicht von einem Celebrity Roast zu unterscheiden. Komplett mit YMCA-Abgang", sagte ein anderer Kritiker auf Blue Sky.
Andere Kritiker beschrieben die Verwendung des Songs als klassischen Trump: "Ich schätze, wenn man Zeit mit Trump verbracht hat, muss man wissen, was das ist, weil er nur etwa fünf verdammte Songs auf seiner Playlist hat", beschwerte sich ein anderer Blue Sky-Nutzer.
Diplomaten, Staatsoberhäupter und Geschäftsleute aus mehr als 40 Ländern erschienen, aber Kritiker wiesen darauf hin, dass "es kaum Frauen und null palästinensische Delegierte gab". Die kosovarische Präsidentin Vjosa Osmani ist die einzige Frau im Gremium. Währenddessen lehnten US-Verbündete, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und Papst Leo (ein US-Bürger und ehemaliger Einwohner von Chicago) Trumps Einladung ab.
Zwischendurch kündigte Trump an, dass er 10 Milliarden Dollar Steuergelder "an das Board of Peace" senden würde, trotz fehlender Zustimmung des Kongresses zur Umleitung von Geldern aus dem Bundeshaushalt.
Die Veranstaltung war so emblematisch für Trump, gab ein Blue Sky-Kommentator zu, dass er "legitim überrascht war, dass [Trump] nicht auch zu Beginn [der Veranstaltung] zu Lee Greenwoods 'God Bless the USA' aufgetreten ist"
"[Die YMCA-Sache] war wirklich ein großartiger Slapstick-Moment unmittelbar nachdem Trump über den Respekt und die Würde dieser Selbstbeweihräucherung gesprochen hatte", bemerkte ein anderer.
"Ein britischer Ex-Royal verhaftet. Ein südkoreanischer Ex-Präsident lebenslang inhaftiert. Und währenddessen 'tanzt' hier in den USA der Verbrecher-Chef zu YMCA, während er mit der Crew von Betrügern verkehrt, die er Board of Peace nennt. Wo ist dieser riesige Asteroid, wenn man einen braucht?" heulte ein anderer.


