Veröffentlicht: 08.03.2026 um 08:21
Die Federal Reserve Bank von Kansas City hat Kraken (handelnd als Wyoming Special Purpose Depository Institution) offiziell ein „zweckgebundenes" Hauptkonto gewährt.
Diese am 5. März 2026 bestätigte Entwicklung stellt einen tektonischen Wandel in der Beziehung zwischen Kryptowährungen und dem traditionellen Bankensystem dar. Zum ersten Mal hat eine native Kryptowährungsbörse direkten Zugang zu den Zahlungsschienen der Fed erhalten und dabei die räuberischen „Mittelsmann"-Gebühren traditioneller Korrespondenzbanken umgangen.
Der Schritt hat Schockwellen durch das Bank Policy Institute (BPI) gesendet, das sofort eine scharfe Rüge aussprach und „erhebliche Risiken" sowie mangelnde Transparenz anführte. Der Präzedenzfall ist jedoch geschaffen: Kraken kann nun Transaktionen direkt mit der Zentralbank abwickeln und wird damit faktisch zu einem „Tier 1"-Teilnehmer der globalen Dollar-Wirtschaft. Dies ist nicht nur ein Gewinn für Kraken; es ist ein Proof-of-Concept für die gesamte Branche.
Durch die Erlangung eines Hauptkontos hat Kraken das „Chokepoint"-Problem gelöst, das die Branche ein Jahrzehnt lang geplagt hat. Analysten vermuten, dass dies der letzte Nagel im Sarg für das „unbanked"-Narrativ ist — im Jahr 2026 ist Krypto nicht nur Teil des Bankensystems; es ist eine Säule davon.
Der „Kansas City Durchbruch" signalisiert, dass die Fed endlich anerkennt, dass sie Krypto zunächst ins Zelt holen muss, um es zu regulieren.
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Quelle: https://coinidol.com/kraken-pierces-fed/


